Hans Keckh
scheint zuerst im Mährischen Lahnenregister 1657
als Häusler mit Acker unter den Neugestifteten auf. Es
gehörte ihm ein Freiacker mit einem Ertrag von einem Metzen.
Die Erwähnung unter den Neugestifteten spricht dafür, dass er
aus einem anderen Ort,
wahrscheinlich aus Bernhardsthal, zugezogen ist. Das
Seelenverzeichnis von 1631 kennt dort einen Hans Köckh. Die Familie
gehörte zu den Geschädigten beim Tatareneinfall 1605.
Bernhardsthal
war seit 1495 ebenfalls Liechtensteinischer Besitz. Im Urbar 1644
scheint der Name Keck unter den Bewohnern von Bernhardsthal nicht
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So bescheiden stellte sich
das Gebäude dar, das bis 1670 als Rathaus und Gemeindegasthaus
diente.
Planzeichnung
aus den
Beständen der Liechtenstein´schen
Verwaltung.
Quelle: Michael
Witzany: Die
Marktgemeinde Eisgrub 1600 bis 1800, Band 2 |
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